…würde ich mein Reiseunternehmen nennen, wenn ich denn eins hätte (manchmal hätte ich gerne eins). Und wenn ihr mich jetzt fragt, ob mir nichts Dümmeres eingefallen ist, würde ich wahrheitsgemäß antworten, nein. Obwohl ich ziemlich lange darüber nachgedacht habe. Und egal ob man das witzig oder blöd oder einfach nur langweilig findet, will ich damit sagen, dass, wenn man sich über so etwas Gedanken macht, alles Wesentliche über das man sich sonst so Gedanken macht, sozusagen vom Tisch ist. Sowas stellt sich auf sehr langen Fahrten durch sehr einsame Gegenden ein und das ist wahnsinnig entspannend.
Nach wie vor beschäftigt mich auch das Thema Känguru, wir haben immer noch keines gesehen, bis auf das eine im Nationalpark und danach nur noch welche in einer Art Kängurutierheim, welches gleichzeitig ein Juweliergeschäft für Opale war.
Die Fütterung dort haben wir verpasst, weil wir nicht wussten, dass South Australia in einer anderen Zeitzone als Victoria liegt, dafür hat man uns dort zu allem Überfluss nahegelegt, bei einem überfahrenen Känguru anzuhalten und im Beutel nachzusehen, ob sich womöglich noch ein Jungtier darin befindet (die übrigens in ganz Australien den Namen „Joey“ tragen). In diesem Falle soll man (und ich hoffe, dass wir uns da verhört haben) den Beutel aufschneiden um an das Jungtier heranzukommen. Bis dahin hatte ich „Beutel“ immer mit einer Art großzügigem Eingriff assoziiert, aber so ist das wohl in der Känguruanatomie nicht vorgesehen. Jedenfalls hoffe ich sehr, dass uns das erspart bleibt, denn selbst wenn wir uns darauf einigen könnten, wer sein Messer für den Eingriff zu Verfügung stellt (eine Probediskussion zu diesem Thema haben wir bereits erfolglos abgebrochen), und die nicht unwesentliche Frage klären würden, wer dann den chirurgischen Teil übernimmt, wird es vermutlich erst richtig kompliziert. Die nächste Ortschaft liegt dann vermutlich in 300 Kilometer Entfernung und besteht aus einer Tankstelle und einem Burgerladen. Und dann? Wir fahren jedenfalls seither noch vorsichtiger als wir das ohnehin schon tun und vielleicht war das letztlich auch das, was die Kängurubetreuerin mit ihrer anschaulichen Schilderung erreichen wollte.
Bei Burgerladen an der Tankstelle fällt mir ein, dass wir da ab und zu Halt machen, weil es da genau so aussieht und schmeckt, wie man sich das so vorstellt.
Sonst reißen wir uns aber ziemlich zusammen und kochen selber, sonst wären wir nach einer Woche hier pleite gewesen. Aber das macht nichts, wir halten uns hier mit selbstgemachten traditionellen australischen Gerichten bei Laune.
Und mit Vegemite, wovon Elsens Tante uns ein richtig großes Glas geschenkt hat. Es schmeckt ein bisschen wie eine Mischung aus Maggi, Hefe und alter Kneipe, aber man hat sehr lange etwas davon, weil man es immer nur sehr sparsam aufs Brot kratzt. Das macht aber auch nichts, denn ich bezweifle, dass es selbst bei den hohen Temperaturen hier irgendwann einmal verderben könnte. Was es zu einem idealen Reisegefährten macht, fast zum Familienmitglied, ist es doch bei jeden Essen dabei.
Und um abschließend wenigstens noch etwas Sinnvolles zu schreiben: unsere Zeit im Outback neigt sich ihrem Ende entgegen. In drei Tagen wollen wir in Brisbane sein, danach fahren wir an der Küste entlang zurück nach Sydney, wo wir in einer Woche den Wagen zurückgeben und dann in den Flieger nach Hongkong steigen. Das ist jedenfalls der Plan.
Nach wie vor beschäftigt mich auch das Thema Känguru, wir haben immer noch keines gesehen, bis auf das eine im Nationalpark und danach nur noch welche in einer Art Kängurutierheim, welches gleichzeitig ein Juweliergeschäft für Opale war.
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| Und allmählich ist es uns auch egal, gibt ja noch andere Tiere hier... |
Die Fütterung dort haben wir verpasst, weil wir nicht wussten, dass South Australia in einer anderen Zeitzone als Victoria liegt, dafür hat man uns dort zu allem Überfluss nahegelegt, bei einem überfahrenen Känguru anzuhalten und im Beutel nachzusehen, ob sich womöglich noch ein Jungtier darin befindet (die übrigens in ganz Australien den Namen „Joey“ tragen). In diesem Falle soll man (und ich hoffe, dass wir uns da verhört haben) den Beutel aufschneiden um an das Jungtier heranzukommen. Bis dahin hatte ich „Beutel“ immer mit einer Art großzügigem Eingriff assoziiert, aber so ist das wohl in der Känguruanatomie nicht vorgesehen. Jedenfalls hoffe ich sehr, dass uns das erspart bleibt, denn selbst wenn wir uns darauf einigen könnten, wer sein Messer für den Eingriff zu Verfügung stellt (eine Probediskussion zu diesem Thema haben wir bereits erfolglos abgebrochen), und die nicht unwesentliche Frage klären würden, wer dann den chirurgischen Teil übernimmt, wird es vermutlich erst richtig kompliziert. Die nächste Ortschaft liegt dann vermutlich in 300 Kilometer Entfernung und besteht aus einer Tankstelle und einem Burgerladen. Und dann? Wir fahren jedenfalls seither noch vorsichtiger als wir das ohnehin schon tun und vielleicht war das letztlich auch das, was die Kängurubetreuerin mit ihrer anschaulichen Schilderung erreichen wollte.
Bei Burgerladen an der Tankstelle fällt mir ein, dass wir da ab und zu Halt machen, weil es da genau so aussieht und schmeckt, wie man sich das so vorstellt.
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| Ganz schön ambitioniert für einen Teilzeitvegetarier |
Und mit Vegemite, wovon Elsens Tante uns ein richtig großes Glas geschenkt hat. Es schmeckt ein bisschen wie eine Mischung aus Maggi, Hefe und alter Kneipe, aber man hat sehr lange etwas davon, weil man es immer nur sehr sparsam aufs Brot kratzt. Das macht aber auch nichts, denn ich bezweifle, dass es selbst bei den hohen Temperaturen hier irgendwann einmal verderben könnte. Was es zu einem idealen Reisegefährten macht, fast zum Familienmitglied, ist es doch bei jeden Essen dabei.
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| Stolzer Aufstrich, weit gereist. |
Und um abschließend wenigstens noch etwas Sinnvolles zu schreiben: unsere Zeit im Outback neigt sich ihrem Ende entgegen. In drei Tagen wollen wir in Brisbane sein, danach fahren wir an der Küste entlang zurück nach Sydney, wo wir in einer Woche den Wagen zurückgeben und dann in den Flieger nach Hongkong steigen. Das ist jedenfalls der Plan.




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