Freitag, 24. März 2017

Down under under water

Und so sind wir dann also irgendwann an der Ostküste gelandet, in Surfers Paradise, südlich von Brisbane. Und in dem Maße, wie die Landschaft sich von rot zu grün verwandelte, nahm der Verkehr zu und die Zivilisation hatte uns wieder. Und wir konnten erstmal nicht entscheiden, wie wir das finden sollten, war das doch fast wie ein Kulturschock, nachdem man sich so schön an die Ruhe und die Einsamkeit im Outback gewöhnt hatte.

Dann ist Surfers Paradise natürlich auch ein ordentlicher Kontrast...
Von dort aus sind wir dann immer an der Küste entlang südwärts gefahren und sind dabei am östlichsten Punkt des australischen Festlandes vorbei gekommen, und da mir kein östlicherer Ort einfällt, den ich gerne besuchen würde (Wladiwostok liegt weiter westlich, habe ich extra nachgesehen), sind wir dort natürlich hin gewandert...

... um festzustellen, dass die Küste dort auch nicht anders aussieht als sonst.
Was dort auch angeboten wurde, und was ich wegen seiner unfreiwilligen Zweideutigkeit sofort in das "Reisen mit Pfiff" Programm aufnehmen würde, war der Besuch eines Meerwasser Aquariums, welches damit warb, dass man dort Haie mit der Hand füttern kann...
Dann war aber Schluss mit lustig, denn für die letzten beiden Tage hatte Australien sich den ganzen Regen aufgehoben, den es bis dahin schön in der Hinterhand gehalten hatte. Der die Wiesen und Weiden (und Campingplätze) derart überflutete, dass wir ernsthaft nach Krokodilen Ausschau gehalten haben. Und der den Camper in ein derart muffiges Kabuff verwandelte, dass wir uns schließlich gut von ihm trennen konnten.

Well, that was a lovely little ride!

So haben wir dann das Verkehrsmittel gewechselt und sind mit Airasia nach Hongkong geflogen. Das hatten wir uns im Vorfeld ziemlich lange überlegt, denn Airasia ist die asiatische Variante von Ryanair und die pflegen ein knallhartes Geschäftskonzept. Man darf zum Beispiel keine eigene Verpflegung mit an Bord nehmen, bekommt aber selbst auf Langstreckenflügen nicht mal einen Becher Wasser umsonst. Und man wird extra auf nicht nebeneinander liegende Plätze gesetzt, die kann man aber gerne kostenpflichtig umbuchen. Und so haben wir dann bockig mit ein paar Reihen Abstand unsere Müsliriegel und Sandwiches in uns hineingestopft, wenn die Stewardess nicht hingesehen hat. Dafür ist es aber unschlagbar günstig, zugegeben.


Und nun sind wir seit zwei Tagen in Hongkong. Eine Wahnsinnsstadt, die ihren eigenen Post verdient, außerdem gibt es hier soviel zu sehen, dass man kaum Zeit zum bloggen findet. 


Auf jeden Fall ein perfekter Stop auf unserer Weiterreise!

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