Ich behaupte jetzt einfach mal, dass der erste Australienpost deshalb so lange auf sich hat warten lassen, weil ich zumindest ein Känguru (lebendig!) zu Gesicht bekommen wollte, bevor ich mich dazu imstande sah mit dem nötigen Hintergrundwissen aus dem Land zu berichten.
Dieses hier wurde von ganzen Heerschafen von Besuchern des Tower Hill Nationalparks fotografiert, woraus ich schließe, dass, obwohl es hier ganz offensichtlich sehr viele Kängurus gibt, ihr Anblick dann doch nicht so alltäglich ist. Jedenfalls nicht der von lebendigen Tieren, überfahrene Kängurus haben wir schon zu Hunderten in allen möglichen Größen, Farben und Zuständen gesehen.
Um aber ein bisschen chronologisch zu bleiben: begonnen hat hier alles in Sydney am Flughafen mit einer sehr entspannten Passkontrolle („Hey guys!“). Und als wir dann das Flughafengelände verlassen hatten standen wir erstmal einen Moment lang leicht irritiert und vollkommen reglos herum, bis wir registriert hatten, dass hier keine Taxifahrer auf uns einstürmen würden und wir uns folglich fortan wieder selber um alles kümmern würden müssen. Haben wir dann auch. Der Busfahrer, der uns Richtung Stadtzentrum gefahren hat, konnte dann auch mit unserem frisch gezogenen 50 Dollarschein nichts anfangen und bedeutete uns mit einer lässigen Handbewegung, dass wir uns einfach hinsetzen und umsonst mitfahren sollten. Das fanden wir wirklich nett, und so bekamen wir auch gleich einen völlig falschen Eindruck von den Kosten, die eine Reise in Australien so mit sich bringt. Alles wahnsinnig teuer, schlimmer als Norwegen! Das Beste sind die Zigaretten: 34 Dollar für eine Schachtel Marlboro! Für die Bigbox, zugegeben. Aus diesem Grunde haben wir dann auch darauf verzichtet in Sydney ins Hotel zu gehen und statt dessen ein Zelt auf dem einzigen Campingplatz der Stadt, auf Cockatoo Island mit Blick auf die Skyline gebucht.
Und hätte es nicht zwei Nächte lang geregnet, wäre das wirklich großartig gewesen. Sydney selbst ist eine tolle, schöne, moderne, lebendige Stadt mit viel Wasser und eben direkt am Meer gelegen. Und man hat das Gefühl, dass die Sydnerianer wirklich gerne hier leben.
Die Idee für die eigenwillige Konstruktion hatte der dänische Architekt, als er aus einer sehr flachen Kuppel (wie zum Beispiel eine gestrandete Qualle), einige Tortenstücke ausschnitt und aufstellte. Sieht wirklich schön aus.
Bei Qualle fällt mir ein, dass wir bei unserer Weiterfahrt dieses Exemplar gesehen haben. Sieht wie eine Würfelqualle aus, oder? Ich bin jedenfalls nicht ins Wasser gegangen.
Von Sydney aus, wo wir einen Camper gemietet hatten, sind wir dann nach Canberra gefahren, welches ich in angemessener Kürze abhandeln möchte: es handelt sich um die vermutlich langweiligste Hauptstadt der Welt. Es gibt zwei Parlamentsgebäude (ein altes und ein neues) und drumherum eine Menge freistehender Einfamilienhäuser. Fertig. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat man sich damals bei der Hauptstadtfrage einfach nicht zwischen Sydney und Melbourne entscheiden können, und dann einfach das große Dorf in der Mitte genommen.
Das kann ich insofern verstehen, als ich mich auch nicht zwischen den beiden Städten hätte entscheiden können; Melbourne hat uns mindestens so gut gefallen wie Sydney. Dort gibt es ebenfalls Wolkenkratzer und Hafen und Meer, aber obendrein auch schöne ältere Viertel mit einer sehr interessanten Szene. Insgesamt wirkt es ein bisschen origineller, uns hat es jedenfalls extrem gut gefallen.
Und nun sind wir auf dem Weg ins Outback, von wo aus wir uns das nächste Mal melden (wenn wir da irgendwo Netz haben). Von Melbourne aus sind wir noch ein kleines Stück nach Süden an die Küste zu den 12 Aposteln gefahren, womit wir vermutlich den südlichsten Punkt auf diesem Erdball erreicht haben, den wir je bereisen werden. Von dort aus haben wir unseren kleinen, spritfressenden Camper nach Norden gelenkt, und es ist wirklich eine Freude hier zu fahren. Ganz wenig Verkehr, alle fahren äußerst entspannt (wenn auch leider auf der falschen Seite) und es gibt immer wechselnde schöne Landschaften zu sehen. Und viele Tiere, besonders Vögel.
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| Jetzt gibt es keine Ausrede mehr... |
Dieses hier wurde von ganzen Heerschafen von Besuchern des Tower Hill Nationalparks fotografiert, woraus ich schließe, dass, obwohl es hier ganz offensichtlich sehr viele Kängurus gibt, ihr Anblick dann doch nicht so alltäglich ist. Jedenfalls nicht der von lebendigen Tieren, überfahrene Kängurus haben wir schon zu Hunderten in allen möglichen Größen, Farben und Zuständen gesehen.
Um aber ein bisschen chronologisch zu bleiben: begonnen hat hier alles in Sydney am Flughafen mit einer sehr entspannten Passkontrolle („Hey guys!“). Und als wir dann das Flughafengelände verlassen hatten standen wir erstmal einen Moment lang leicht irritiert und vollkommen reglos herum, bis wir registriert hatten, dass hier keine Taxifahrer auf uns einstürmen würden und wir uns folglich fortan wieder selber um alles kümmern würden müssen. Haben wir dann auch. Der Busfahrer, der uns Richtung Stadtzentrum gefahren hat, konnte dann auch mit unserem frisch gezogenen 50 Dollarschein nichts anfangen und bedeutete uns mit einer lässigen Handbewegung, dass wir uns einfach hinsetzen und umsonst mitfahren sollten. Das fanden wir wirklich nett, und so bekamen wir auch gleich einen völlig falschen Eindruck von den Kosten, die eine Reise in Australien so mit sich bringt. Alles wahnsinnig teuer, schlimmer als Norwegen! Das Beste sind die Zigaretten: 34 Dollar für eine Schachtel Marlboro! Für die Bigbox, zugegeben. Aus diesem Grunde haben wir dann auch darauf verzichtet in Sydney ins Hotel zu gehen und statt dessen ein Zelt auf dem einzigen Campingplatz der Stadt, auf Cockatoo Island mit Blick auf die Skyline gebucht.
Und hätte es nicht zwei Nächte lang geregnet, wäre das wirklich großartig gewesen. Sydney selbst ist eine tolle, schöne, moderne, lebendige Stadt mit viel Wasser und eben direkt am Meer gelegen. Und man hat das Gefühl, dass die Sydnerianer wirklich gerne hier leben.
Die Idee für die eigenwillige Konstruktion hatte der dänische Architekt, als er aus einer sehr flachen Kuppel (wie zum Beispiel eine gestrandete Qualle), einige Tortenstücke ausschnitt und aufstellte. Sieht wirklich schön aus.
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| Ich dachte, die fährt auf dem Atlantik? |
Bei Qualle fällt mir ein, dass wir bei unserer Weiterfahrt dieses Exemplar gesehen haben. Sieht wie eine Würfelqualle aus, oder? Ich bin jedenfalls nicht ins Wasser gegangen.
Von Sydney aus, wo wir einen Camper gemietet hatten, sind wir dann nach Canberra gefahren, welches ich in angemessener Kürze abhandeln möchte: es handelt sich um die vermutlich langweiligste Hauptstadt der Welt. Es gibt zwei Parlamentsgebäude (ein altes und ein neues) und drumherum eine Menge freistehender Einfamilienhäuser. Fertig. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat man sich damals bei der Hauptstadtfrage einfach nicht zwischen Sydney und Melbourne entscheiden können, und dann einfach das große Dorf in der Mitte genommen.
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| Wirklich interessant war eigentlich nur die Tent Embassy der Aborigines im Vorgarten des alten Parlaments |
Das kann ich insofern verstehen, als ich mich auch nicht zwischen den beiden Städten hätte entscheiden können; Melbourne hat uns mindestens so gut gefallen wie Sydney. Dort gibt es ebenfalls Wolkenkratzer und Hafen und Meer, aber obendrein auch schöne ältere Viertel mit einer sehr interessanten Szene. Insgesamt wirkt es ein bisschen origineller, uns hat es jedenfalls extrem gut gefallen.
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| Alte Häuser in Melbourne (naja, alt ist hier immer relativ) |
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| Alte Straßenbahn, in denen Touristen von Fahrern mit Dreadlocks um die Wolkenkratzer herum gefahren werden |
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| Also von ihm (hinten) |
Und nun sind wir auf dem Weg ins Outback, von wo aus wir uns das nächste Mal melden (wenn wir da irgendwo Netz haben). Von Melbourne aus sind wir noch ein kleines Stück nach Süden an die Küste zu den 12 Aposteln gefahren, womit wir vermutlich den südlichsten Punkt auf diesem Erdball erreicht haben, den wir je bereisen werden. Von dort aus haben wir unseren kleinen, spritfressenden Camper nach Norden gelenkt, und es ist wirklich eine Freude hier zu fahren. Ganz wenig Verkehr, alle fahren äußerst entspannt (wenn auch leider auf der falschen Seite) und es gibt immer wechselnde schöne Landschaften zu sehen. Und viele Tiere, besonders Vögel.
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| Zwei Emus beim Sonntagsspaziergang |
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| Schöner Papagei |
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| Schräger Vogel und ebensolche Klänge aus der Melodica, Melbourne |












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